Zur diesjährigen Frühjahrs generalversammlung am 21. März konnte Major André Lehmann nebe König Bastian Maiworm, Jungschützenkönig Julian Funke und Kaiser Burkhard Schwermer noch 124 weitere Schützenbrüder in der Bigger Schützenhalle begrüßen. Nach dem Gedenken der seit der Herbstgeneralversammlung verstorbenen Schützenbrüder wurde das Protokoll der letzten Versammlung von Ralf Möller verlesen und einstimmig angenommen.
In seinem Jahresbericht blickte André Lehmann chronologisch auf die vielen Termine des Schützenjahres 2025 zurück. Angefangen mit der Sebastiansfeier, einer gut besuchten Karnevalsitzung und der Frühjahresgeneralversammlung. Besonders erwähnte er auch das Osterfeuer und eine volle Halle beim Schützenfest. Im Herbst folgten dann eine vorstandsinterne Klausurtagung, das Schützenkartoffelbraten, der Stadtfeuerwehrtag, die Herbstgeneralversammlung und zum Jahresabschluss erstmals die X-Mas-Party.

Geschäftsführer Björn Stuhldreher legte den Geschäftsbericht für das Jahr 2025 vor. Die beiden Kassenprüfer Ralf Schneider und Stefan Kotthoff hatten keinerlei Beanstandungen und beantragten
die Entlastung des Vorstandes. Satzungsgemäß musste ein neuer Kassenprüfer gewählt werden. Aus einer Stichwahl ging Stefan Menke als Sieger hervor und nahm das Amt auf Nachfrage unseres
Majors an.

André Lehmann konnte von den insgesamt 50 Jubilaren neun Mitglieder für 40-jährige, vier Mitglieder für 50-jährige, sieben Mitglieder für 60-jährige, sowie ein Mitglied für 65-jährige Treue zur Bruderschaft persönlich begrüßen.

Unter TOP 9 stand dann die Abstimmung zur Änderungen von Satzung und Geschäftsordnung auf dem Programm. Hauptbestandteil der Änderung war die Erhöhung des Mitgliederbeitrags auf 24 €, bei gleichzeitigem Wegfall des Seniorenbonus. Zusätzlich wurde ein Königsfond mit einem Euro pro Mitglied eingeführt. Weitere Änderungen betreffen Vorschriften für König und Jungschützenkönig und geben künftigen Anwärtern mehr Spielraum in der Festgestaltung.

Bei den anschließenden Vorstandswahlen stand als Erstes der Hauptmann auf dem Plan. Ralf Möller schied nach 12 Jahren im Vorstand aus. Auf seine Position wurde Julian Röttger, Königsoffizier im 1. Zug, vorgeschlagen und mit einer Enthaltung gewählt. Geschäftsführer Björn Stuhldreher und Schellenbaumträger Timo Kesting wurden noch einmal in ihren Ämtern bestätigt. Auch die Offiziere
des zweiten Zugs, Dirk Brüschke, Frank Maiworm, Max Wenning, Jannis Vollmer, Franz Müller und Stefan Schwermer stellen sich wieder zur Wahl und wurden on Block einstimmig gewählt. Nur Hallenoffizier Matthias Henning und Königsoffizier Wolfram Stappert beenden nach über 20 Vorstandsjahren ihre aktive Vorstandsarbeit. Für sie rücken Paul Gierse und Steffen Maiworm aus dem Vorstand nach. Lukas Niggemann übernimmt zugintern das Amt des Königsoffiziers. Für die dadurch frei gewordenen Positionen an der Fahne des 1. und 3. Zuges wurden Niklas Lütke, Paul Körner und Sam Kluge aus der Versammlung vorgeschlagen und anschließend gewählt. Major Andrè Lehmann bedankte sich bei allen Wiedergewählten für ihren Einsatz und freut sich auf die Zusammenarbeit mit den neu gewählten Offizieren. Allen ausscheidenden Vorstandsmitgliedern dankt er mit einer kleinen Laudatio und schlägt Matthias Henning und Wolfram Stappert satzungsgemäß zur Wahl in den Ehrenvorstand vor. Diesem Vorschlag wird einstimmig entsprochen.

Nach der anschließenden Bekanntgabe der Termine im Schützenjahr 2026 folgte der letzte Tagesordnungspunkt. Ein Ergebnis der vom Vorstand durchgeführten Klausurtagung ist der Einstig
auf Sozialmedia, um z.B. ein Königsjahr oder Vorstandsarbeit öffentlich zu machen und Fehlinformationen oder Fragen anhand von Videoclips anzusprechen. Da für dieses Projekt noch dringend Unterstützung benötigt wird, bittet Major Lehmann alle Interessenten sich bei Felix Liesen zu melden.

Weiter erklärte unser Major, das für Schützenfest wieder alle Vertragspartner zugesagt haben.

Wir sehen also entspannt und mit Vorfreude unserem Hochfest entgegen.

Abschließend bedankte sich Major André Lehmann noch einmal bei allen, die sich - in welcher Weise auch immer - für den Verein im vergangenen Jahr verdient gemacht haben, und lud noch zum gemütlichen Verweilen bei frischem Pils und Schmalzbütterkes ein.

Nach dem großen Festzug und der Begrüßung des Königspaars Max Wehning und Kathrin Hillebrandt wurden nach guter Tradition wieder die verdienten Schützenbrüder der Schützenbruderschaft St. Sebastian 1864 Bigge e.V. geehrt. Daniel Hoffmann und Karl-Josef Hoffmann vom Kreisschützenbund Brilon e.V. hatten dieses Mal drei Orden für hervorragende Verdienste im Gepäck. Diese Orden erhielten Hallenoffizier Matthias Henning, Königsoffizier Wolfram Stappert sowie Schriftführer Peter Wirth. Matthias Henning trat 2002 dem Vorstand als Fähnrich im 2. Zug bei und übernahm 2006 bis 2010 den Posten des Hallenoffiziers. Nach fünf Jahren Vorstandspause wurde er 2015 erneut auf die Position des Fähnrichs gewählt und wechselte 2017 zum Hausvorstand, bis er 2023 wieder die Aufgaben des Hallenoffiziers übernahm. Durch sein handwerkliches Geschick übernimmt Matthias Henning Reparaturen im Sanitärbereich und ist während der Festtage technischer Ansprechpartner für den Festwirt. Wolfram Stappert und Peter Wirth wurden 2005 als Fahnenbegleiter vom 2. Zug in den Vorstand gewählt. Während Wolfram Stappert 2008 die ihm heute noch inne liegende Position des Königsoffizier übernahm, wechselte Peter Wirth nach 3 Jahren auf den Posten des Fähnrichs. 2015 übernahm er dann die Position des 2. Zugoffiziers und hat seit 2021 die Aufgaben des Schriftführers im geschäftsführenden Vorstand inne. Beide haben sich für den Ausbau der Bogensportabteilung verdient gemacht, sind in verschiedenen Ausschüssen innerhalb des Vorstands tätig und bei vielen Arbeitseinsätzen tatkräftig dabei. Der Schützenverein St. Sebastian Bigge bedankt sich für diesen Einsatz und 20 Jahre Vorstandsarbeit. 

Bild vlnr: Karl-Josef Hoffmann, Wolfram Stappert, Matthias Henning, Peter Wirth und Daniel Hoffmann.

 

650 Schüfe Bigge Sonntag 13.Jul. 2025

32. Ausgabe der „ÜKuK“ erschienen


Abkürzungen sind nicht immer beliebt, da man oft nicht weiß, was sich dahinter verbirgt. Wenn aber vom Erscheinen der „ÜKuK“ die Rede ist, dann zaubert diese Abkürzung vielen Biggerinnen und Biggern ein Lächeln ins Gesicht. Hinter dieser Abkürzung verbirgt sich die „Üwer Kimme un Korn“, die Festschrift der Schützenbruderschaft St. Sebastian 1864 Bigge. Zum 32. Mal erscheint die Zeitung nun zur Einstimmung auf das alljährliche Schützenfest, das vom 12. bis zum 14. Juli 2025 gefeiert wird.

Bilder, Berichte, Vertellekes

Auf 44 Seiten gibt es wieder allerhand rund um das Schützenwesen in Bigge nachzulesen: Wie bekommt der Schützenvogel seinen schmückenden Kranz, was gab es Neues in den Generalversammlungen und wie kam es zu einem Sonntagsausflug über 500 Kilometer? Aber die „ÜKuK“ wartet nicht nur mit Berichten, Informationen zum Fest und Vertellekes auf. Viele Bilder vom letztjährigen Schützenfest und dem Stadtschützenfest in Bigge laden zum Erinnern und vielleicht auch zum Schmunzeln ein und lassen die Vorfreude auf das Hochfest des Jahres steigen.

Ein Text für den Bigger Schützenmarsch

Das Redaktionsteam hat zudem einen Text für den „Bigger Schützenmarsch“ ausgearbeitet. Fünfzehn Jahre nachdem der Marsch, der unter anderem fester Bestandteil der Serenade beim Großen Zapfenstreich ist, vom damaligen Kaiserpaar Martin Hennecke und Ute Bertels gestiftet wurde, soll er erstmals im Frühschoppenkonzert mit Gesang erklingen.Die „Üwer Kimme un Korn“ wird in den kommenden Tagen zusammen mit den Mitgliedsausweisen, welche nun als dauerhafte Plastikkarte ausgegeben werden, versandfertig gemacht und in Kürze an die Schützenbrüder verteilt. Zudem werden dann einige Exemplare bei der Sparkasse Mitten im Sauerland an der Hauptstraße, SiT und dem Friseursalon Weber in Bigge ausliegen.


BU:Druckfrisch: 1.800 Exemplare der 32. ÜKuK hat das Redaktionsteam der Bigger Schützen entgegengenommen.
Von links: Christian Fischer (ÜKuK), Günter Kemmerling, Nicole Hartmann (beide Satz & Druck Kemmerling), Michael Niggemann (ÜKuK). Foto: Lucas Niggemann

1000066093

1000066094

Zur diesjährigen Frühjahrs generalversammlung am 22. März konnte Major Dominik Flügge neben König Max Wehning und Jungschützenkönig Niklas Lütke noch 116 Schützenbrüder in der Bigger Längshalle begrüßen. 

Nach dem Gedenken der seit der Herbstgeneralversammlung verstorbenen Schützenbrüder wurde das Protokoll der letzten Herbstgeneralversammlung verlesen und einstimmig angenommen.

In seinem Jahresbericht blickte Dominik Flügge auf die vielen Termine des Schützenjahres 2024 zurück. Angefangen mit der Sebastiansfeier, einer ausverkauften Karnevalsitzung und der Frühjahresgeneralversammlung. Besonders erwähnte er auch das gut besuchte Osterfeuer und eine volle Halle beim Schützenfest. Im Herbst folgten dann ein phänomenales Stadtschützenfest in Bigge, das Schützenkartoffelbraten und die Herbstgeneralversammlung. Ein besonderes Highlight  war der Besuch des Erkrather Schützenfestes. 

Geschäftsführer André Lehmann legte einen positiven Geschäftsbericht für das Jahr 2024 vor. Die beiden Kassenprüfer Karl-Heinz Maiworm und Ralf Schneider hatten keinerlei Beanstandungen und beantragten die Entlastung des Vorstands. Jedoch solle man über eine Beitragserhöhung nachdenken, da die Kosten des ideellen Geschäftsbereichs aktuell nicht gedeckt würden. Darüber soll in der Herbstgeneralversammlung beraten werden. Turnusgemäß musste ein neuer Kassenprüfer gewählt werden. Hier wurde Stefan Kotthoff vorgeschlagen und einstimmig gewählt.

Dominik Flügge konnte von den insgesamt 40 Jubilaren drei Mitglieder für 70-jährige, zwei Mitglieder für 65-jährige, drei Mitglieder für 60-jährige, zwei Mitglieder für 50-jährige sowie zwei Mitglieder für 40-jährige Treue zur Bruderschaft persönlich begrüßen. 

Bei den anschließenden Wahlen stand als Erstes der Major auf dem Plan. Dominik Flügge, seit 25 Jahren im Vorstand und 9 Jahre 1.Vorsitzender, stellte sich nicht wieder zur Wahl. Auf diese Position wurde Geschäftsführer André Lehmann vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Zum neuen Geschäftsführer wurde Björn Stuhldreher gewählt. Den Posten des Rendanten übernahm Jörg Niggemann, der zuvor Königsoffizier im 2.Zug war. Diese Aufgabe wiederum wurde von Stefan Schwermer übernommen. Andreas Lahme und Felix Liesen, bleiben uns als Offiziere des 1. Zuges erhalten und werden als 1. Und 2. Zugoffizier bestätigt bzw. gewählt. Lars Frieburg, Leonard Ortmann sowie Rolf Schwermer scheiden aus dem Vorstand aus. Für sie wurden Alexander Paschtalka, Steffen Maiworm und Sven Hoffmann aus der Versammlung vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Hallenoffizier Malte Gröning und Archivar Uli Körner stellten sich wieder zur Wahl. Sie wurden in ihren Ämtern bestätigt. Zum Schluss konnte noch Paul Gierse als Fähnrich im 3. Zug gewonnen werden. Auch seine Wahl fiel einstimmig aus. Alle Personen nahmen die Wahl an.

Major Andrè Lehmann bedankte sich bei allen ausscheidenden Vorstandsmitgliedern für ihren Einsatz, allen Wiedergewählten für ihr Engagement und freut sich auf die Zusammenarbeit mit den neu gewählten Offizieren. Sein besonderer Dank galt seinem Vorgänger, Dominik Flügge, der mit viel Einsatz und Herzblut 9 Jahre lang die Geschicke von St. Sebastian Bigge gelenkt und dabei Brücken zwischen den Generationen geschlagen hat. Sein Antrag, den scheidenden Major in den Ehrenvorstand aufzunehmen, wurde von der Versammlung einstimmig, mit stehenden Ovationen angenommen.

Sichtlich gerührt übernahm Dominik Flügge noch einmal das Wort, um Danke an alle Vorstandskollegen, aber auch an Unterstützer und viele helfenden Hände außerhalb des Vorstandes zu sagen. Für ihn war und ist diese Bruderschaft das geilste Hobby, was man nur haben kann.

Da noch keine Lösung bezüglich des Hemmerlings am Schützenfestmontag gefunden wurde bittet André Lehmann die Schützenbrüder, zu schauen, ob nicht noch die eine oder andere verschlossene Flasche Hemmerling  im Keller liegt. Diese könnten bei den Vorstandsmitgliedern abgegeben werden, um die Tradition des Schützenschnaps nochmal aufrecht erhalten zu können. 

Abschließend bedankte sich Major André Lehmann noch einmal bei allen, die sich - in welcher Weise auch immer - für den Verein verdient gemacht haben, und lud noch zum gemütlichen Verweilen bei frischem Pils und Schmalzbütterkes ein.